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"Wir wussten, ehe wir anfingen, alle nicht sehr viel über diesen Stoff", bekannte Gisela Auspurg in ihrer Begrüßung, "aber wir waren sehr
neugierig auf Don Quijote." Diese Neugierde ist der kurzweiligen musikalischen Lesung anzumerken und überträgt sich sofort auf das Publikum. Die drei Künstler haben durch ihre Interpretation den
ganz besonderen Humor und Tonfall des spanischen Originals getroffen.
Genau dieser Humor trägt von Beginn an die zum Hörspiel gewordene Geschichte vom nicht mehr ganz so jungen Junker, dem die
übertriebene Lektüre von Rittergeschichten derart in den Kopf gestiegen ist, dass er in der Überzeugung, selber ein Ritter zu sein, auf seinem Klepper Rosinante durch die Mancha zieht, den armen Sancho
zu seinem Knappen macht und schließlich sogar gegen Windmühlen kämpft, die er für widersinnige Riesen hält.
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